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Sinn oder Unsinn des Körzwangs beim Verein für Deutsche Schäferhunde
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Laut Körordnung des SV., ist der Besitzer eines Deutschen Schäferhundes, gezwungen seine Hunde, in der für ihn zuständigen Landesgruppe anzukören. Zu welcher Landesgruppe (LG) er gehört, ergibt sich aus seinem Wohnsitz.Ist er in der LG, in der sein Wohnort liegt, kein Ortsgruppenmitglied, aber in einer angrenzenden OG., in einer anderen Landesgruppe, zählt die OG Zugehörigkeit. Wenn er wiederum in zwei LG´s, OG Mitglied ist, ist wieder sein Wohnsitz, ausschlaggebend, für die LG-Zugehörigkeit.
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Zucht und Leistung
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»Vorwärts in der Leistung, denn sie dient der Zucht« lautete die Devise, die unser früherer Vereinsausbildungswart, Walter Köster, immer wieder zum Vorteil des gesamten Prüfungswesens sagte. Anlässlich einer Siegerprüfung prägte er einen neuen Leitsatz: "Wer der Leistung dienen will, darf sich einer Leistungszucht nicht verschließen".  Aus diesen Leitsätzen und aus den früheren, richtungsweisenden Reden der Vereinsführung, wird immer wieder deutlich: Es darf keine Spaltung im SV zwischen Leistungssportler und Züchter geben. Alle, die einen guten deutschen Schäferhund wünschen, müssen dieses Ziel, den gebrauchstüchtigen, wesensfesten und dabei schönen Hund weiter zu fördern, noch mehr in die Praxis umsetzen. |
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Die Veränderung des Deutschen Schäferhundes
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Ein offener Brief von Martin Schmitt (Zwinger vom Bungalow) In den letzten Jahren hat sich eine Kluft aufgetan die unsere Rasse in zwei Lager aufspaltet:
Das Ausstellungslager! Das Leistungslager!
Artikel und Vorträge von massgebenden Leuten zeigen diese auseinander treibenden Populationen deutlich auf. Die neue Vereinsführung hat den Wunsch diese beiden Lager wieder zusammenzuführen. Frage: Wie ist die Kluft entstanden, warum vertieft sie sich? Das Zuchtbuch Nr. 1 des SV, herausgegeben vom 1. Vorsitzenden Rittmeister von Stephanitz und dem Zuchtbuchführer M. Engert - München führt die ersten 750 eingetragenen Zuchttiere unserer Rasse auf. Jedes Tier wird mit Alter, Abstammung, Haarkleid, Farbe, Herdentätigkeit, Ausstellungsergebnissen, Züchter und Besitzer festgeschrieben und zum Teil mit Foto dargestellt. Die Bestimmungen für Die Eintragung wurden am 12. Mai 1900 von der ersten Mitgliederversammlung ( 60 Mitgliedern ) unter dem Vorsitz des Rittmeisters angenommen und festgeschrieben.607 der 750 eingetragenen Tiere, das heisst 81% des Fundaments unserer Rasse waren grau- in allen von uns noch heute geläufigen Schattierungen. Sie sind rechts in der Ahnentafel festgeschrieben. Nach einer Abwesenheit von fast zwei Jahrzehnten bin wieder nach Deutschland zurückgekommen und war über die inzwischen eingetretene Entwicklung der Rasse erstaunt. Um mir ein klares Bild über den derzeitigen Stand zu machen, war es erforderlich die bei mir entstandenen Informationslücken aufzufüllen und auf die mir bekannten Ausgangspunkte zurück zu gehen. Mein erster tiefgreifender Kontakt mit unserer Rasse liegt im Jahr 1948. Der erste Vorsitzende der Ortsgruppe Saarbrücken St. Johann und gleichzeitig Vorsitzender der Landesgruppe Saar, der Zuchtrichter und Körmeister Rudolf Backes, war mir Lehrer und väterlicher Freund. |
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Verändertes Zuchtverhalten im SV
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Die Zucht im Verein für Deutsche Schäferhunde hat sich von den 60ern bis in die 90er Jahre dramatisch verändert.
Von Karl-Heinz Baumöller
Nicht nur; dass seinem Erscheinungsbild nach ein anderer Schäferhund geschaffen wurde. Das war vorhersehbar Ich meine die Auswahl der Partner. Man darf heute mit Recht behaupten, dass wir im SV zwei Populationen haben. Wie konnte es dazu kommen? Das ist die eine Frage! Die viel wichtigere aber ist, wie wird es enden? In seinen Anfängen bis weit in die 60er Jahre legte der Verein Wert darauf einen Gebrauchshund mit einem nützlichen und ansprechendem Gebäude zu schaffen. Aber eben auch mit den bekannten Gebrauchseigenschaften. Von dieser Maxime ist der größte Teil unserer heutigen Hunde weit entfernt. Hatten die diensthundhaltenden Behörden in früheren Jahren fast nur DSH, so ist ihr Anteil heute unter 50% gesunken. Aber noch immer schreien die Unbelehrbaren nach längerer Kruppe und besserer Vorhandwinkelung. Sie vergessen aber ganz, dass sie eigentlich einem Verein angehören, der sich zum Ziel gesetzt hat, und das auch in seiner Satzung festgehalten hat einen Hund zum GEBRAUCH zu züchten. Davon entfernt sich der SV zum großen Teil immer mehr. Wer das Elend auf der DSZS 2000 in Bremen gesehen hat, weiß, wovon ich rede. |
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Newsflash |
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An der LG-FH in Öschelbronn vom 18. und 19. Oktober belegte Ike von der Räubertochter mit seinem Hundeführer Siegfried Orlikowski den ausgezeichneten 1. Rang, mit 97V in der Klasse FH.1. An dieser Stelle möchte ich dem Hundeführer meine Gratulation ausprechen, und noch viel Erfolg wünschen. |
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